Studie: Cold & Hot Yoga

Studie: Cold & Hot Yoga

© yogan-om.de / pixelio.de
„Will ein Schmied sein Eisen formen, hält er es ins Feuer. Genauso verhält es sich mit dem menschlichen Körper“, behauptete der Hot-Yoga-Erfinder Bikram Choudhury in einem SZ-Interview. Diese These haben texanische Sportwissenachaftler nun mit Blick auf den Einfluss der Hitze auf die Durchblutung überprüft. Über einen Zeitraum von zwölf Wochen praktizierte ein Drittel ihrer – bislang eher unsportlichen – 52 ProbandInnen Bikram Yoga bei 40,5 Grad Celsius, während ein weiteres Drittel das gleiche Yoga-Workout bei 23 Grad absolvierte. Das übrige Drittel behielt seinen Lebensstil bei. Zentrales Ergebnis: Bei beiden Yoga-Gruppen verbesserte sich die Dehnbarkeit der Blutgefäße deutlich, jedoch unabhängig davon ob „heißes“ und „kaltes“ Yoga durchgeführt worden war. Maßgeblich seien somit die Yoga-Übungen an sich sowie das – für Ungeübte – relativ intensive Training drei Mal pro Woche.
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