Studie: Depressionsgefahr bei Sport-Stop

Studie: Depressionsgefahr bei Sport-Stop

© Paul-Georg Meister / pixelio.de
„Immer schön am Ball bleiben.“ So könnte die Ableitung aus einer aktuellen Studie zum Thema Sport und Depression lauten. Demnach laufen nämlich SportlerInnen, die ihr regelmäßiges Fitnessprogramm beenden, Gefahr depressiv zu werden. Sportliche Betätigung als Weg aus der Depression war zwar bereits häufiger untersucht worden, die „umgekehrte“ Hypothese stand jetzt aber erstmalig im Fokus der Wissenschaft. An der Universität von Adelaide untersuchte ein Forschungsteam mehr als 150 ProbandInnen, die ihre sportlichen Aktivitäten stoppten, nachdem sie ein Vierteljahr mindestens drei Mal wöchentlich ein 30 minütiges Training absolviert hatten. „In some cases, ceasing this amount of exercise induced significant increases in depressive symptoms after just three days,“ konstatierte Studien-Autor Prof. Bernhard Baune. Bloß nicht aufhören also!
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