Archiv der Kategorie: Studien

Studie: Ausdauersport stärkt graue Zellen

Studie: Ausdauersport stärkt graue Zellen

© Dieter Schütz / pixelio.de
Schlau durch Sport? Was passionierte Couch-Potatoes stets bestreiten, scheint wissenschaftlich zunehmend erwiesen. Zumindest im Hinblick auf den positiven Einfluss von Ausdauersport: WissenschaftlerInnen der Columbia University in New York haben just herausgefunden, dass aerober Sport den natürlichen Abbau geistiger Leistungsfähigkeit verzögern oder gar verhindern kann. 132 eher unsportliche Testpersonen zwischen 20 und 65 Jahren machten ein halbes Jahr lang vier Mal wöchentlich Sport. Die eine Hälfte Ausdauer-, die andere Hälfte Kraftsport. Insbesondere die Gruppe der älteren AusdauersportlerInnen konnte dabei eine deutliche mentale Leistungssteigerung im Bereich „exekutiver Funktionen“ (u.a. besser planen und Prioritäten setzen) erzielen. Wie gut, dass Laufen, Schwimmen und Radfahren – laut Intersport – die drei beliebtesten Sportarten der Deutschen sind.
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EAT-Studie: Prima-Klima-Speiseplan

EAT-Studie: Prima-Klima-Speiseplan

© sigrid rossmann / pixelio.de
Im Jahr 2050 werden voraussichtlich knapp zehn Milliarden Menschen die Erde bevölkern. Der Frage, wie diese überhaupt (noch) ernährt werden können, gingen unlängst 37 internationale ExpertInnen in der EAT-Lancet Commission on Healthy Diets From Sustainable Food Systems nach. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass sowohl die Ernährungsgewohnheiten grundlegend verändert werden müssen als auch die Nahrungsmittel-Produktion und -Verschwendung. Der Speiseplan der Zukunft „The Planetery Health Diet“ setze vor allem eine Halbierung des Konsums von rotem Fleisch und eine Verdopplung des Verzehrs von Obst und Gemüse voraus. Die Zielwerte liegen somit bei 14g „beef, lamb & pork“ in Relation zu 500g „vegetables & fruits“ am Tag. In Konsequenz seien auch die Proteinquellen der Zukunft überwiegend pflanzen-basiert.
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Studie: Veganismus & Ausdauersport

Studie: Veganismus & Ausdauersport

© sigrid rossmann / pixelio.de
Eine bessere Herzgesundheit, höhere Leistungen und kürzere Erholungsphasen – diese drei Vorzüge biete eine pflanzenbasierte Ernährung AusdauersportlerInnen. Zu diesem Ergebnis kommt ein vor wenigen Tagen in der Fachzeitschrift Nutrients veröffentlichter Review-Beitrag. Die WissenschaftlerInnen bestätigten darin die These, dass insbesondere (leistungs)sportbedingte Entzündungsprozesse und oxidativer Stress duch die pflanzenbasiert bessere Versorgung mit Antioxidantien reduziert werden. AusdauersportlerInnen, die überdurchschnittlich oft von Atherosklerose und Myokardschäden betroffen sind, könnten die gesundheitlichen Risiken so deutlich senken.
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Studie: Spitzensport für Hungerlohn

Studie: Spitzensport für Hungerlohn

Thorben Wengert / pixelio.de
Ihr Sparschwein können nur wenige deutsche SpitzensportlerInnen füttern. 1560 Euro brutto verdienen sie im Monat durchschnittlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Deutschen Sporthochschule Köln zur Lebens- und Einkommenssituatio deutscher Top-AthletInnen. Ihr Stundenlohn liegt demnach bei 7,41 Euro bei einer 56-Stunden-Woche und somit deutlich unter dem Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde. Dennoch seien SpitzensportlerInnen in Deutschland im Durchschnitt relativ zufrieden mit ihrem Leben. Auf einer Skala von 0 (ganz und gar unzufrieden) bis 10 (ganz und gar zufrieden) lag der Mittelwert immerhin bei 7,4.
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Studie: Zukunft Gesundheit 2018

Studie: Zukunft Gesundheit 2018

© Jorma Bork / pixelio.de
Alarmierende Studienergebnisse: Im Herbst 2018 nahmen über 1.000 14-bis 34-Jährige an einer Online-Befragung im Auftrag der Schwenninger Krankenkasse und in Kooperation mit der Stiftung „Die Gesundarbeiter – Zukunftsverantwortung Gesundheit“ teil. Demnach klagen 55% der jungen BundesbürgerInnen über gesundheitliche Probleme – bei Frauen sogar 65%. Rund zwei Drittel der Studienteilnehmenden führten dies selbstkritisch auf ein ungesundes Leben mit schlechter Ernährung zurück. Optimistisch stimmt, dass 83% von ihnen sportlich gern aktiver wären. Los geht’s also!
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Studie: 90% haben feste Gesundheitsziele

Studie: 90% haben feste Gesundheitsziele

© IchSelbst! / pixelio.de
Eine überwältigende Mehrheit (90%!!) hat feste Gesundheits- und Wellnessziele für 2019. Wenn man der WW Global Wellness Study Glauben schenkt, sagen 73% der Erwachsenen allerdings auch, dass Anspruch und Wirklichkeit oft auseinanderklaffen, und sie sich nie so gesund fühlen wie anvisiert. Hehre Ziele darf man natürlich trotzdem haben!
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DAK-Studie: Gute Vorsätze 2019

DAK-Studie: Gute Vorsätze 2019

© Dr. Stephan Barth / pixelio.de
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Stressabbau – dieses Ziel bleibt in Deutschland weiterhin der Spitzenreiter (62%) unter den guten Vorsätzen für das kommende Jahr. Mehr Zeit für Familie & Freunde zu haben, nehmen sich 60% der Befragten vor, und immerhin 57% planen 2019 mehr Bewegung ein. Unter den guten Vorsätzen haben die Themen „gesunde Ernährung“ und „Abnehmen“ im Verhältnis zum Vorjahr wieder mehr an Bedeutung gewonnen. Das sollte aber niemanden davon abhalten, die Feiertage rundum zu genießen!
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Studie: lieber kurz & intensiv

Studie: lieber kurz & intensiv

© lichtkunst.73/pixelio.de
Stundenlanges Krafttraining macht wenig Sinn. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie vom Institut für Sportwissenschaft an der Uni Koblenz-Landau. Untersucht wurde hier der Einfluss unterschiedlicher Trainingslasten für den Kraftaufbau. Dabei kam eine computergestützte Lumbar-Extension-Maschine zum Einsatz, an der die eine Gruppe der insgesamt 26 Studienteilnehmenden ein Mal wöchentlich mit einer Last von 80% des Maximums und die andere Gruppe mit einer Last von 50% trainierten. Den Punkt der lokalen muskulären Ermüdung erreichte die erste Gruppe mit durchschnittlich 8 Reps, die zweite Gruppe brauchte dafür 26 Wiederholungen. Während der Kraftzuwachs bei beiden Gruppen gleich ausfiel, war das Belastungsempfinden unterschiedlich. Das Training mit höherer Last und weniger Wiederholungen wurde dabei als angenehmer empfunden. „Wird ein Training als unangenehm empfunden, setzen viele Menschen die Trainingslast herab. Doch genau das Gegenteil kann sinnvoll sein, wie unsere Studie zeigt“, resümierte der Studienleiter Jürgen Gießing. Also doch lieber kurz und (relativ) schmerzlos.
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Studie: Bewegungsarme Kids

Studie: Bewegungsarme Kids

© Klaus Steves / pixelio.de
Die Note 4- taucht gleich drei Mal im so genannten „Bewegungszeugnis“ für deutsche Kinder auf. Bei der Untersuchung der Active Healthy Kids Global Alliance wurde das Bewegungsverhalten von Kindern aus 50 Staaten unter die Lupe genommen. Allein bei den Rahmenbedingungen des organisierten Sports kam Deutschland mit der Note 2 davon. In den Bereichen „Körperliche Aktivität insgesamt“, „Sitz-Verhalten“ und „Aktives Spielen“ droht uns hierzulande mit einer 4- allerdings „Sitzenbleiben“. Obgleich 70% der deutschen Kinder Mitglied in einem Sportverein sind, erreichen nur 20% mindestens eine Stunde moderate oder intensive körperliche Aktivität pro Tag, wie es die WHO empfiehlt. Da liegt der Vergleich zur weit verbreiteten „passiven Mitgliedschaft“ im Fitnessstudio schon recht nah…
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Studie: Bewegungsmangel & Mortalität

Studie: Bewegungsmangel & Mortalität

© Paul-Georg Meister / pixelio.de
Lieber rauchen als abhängen – diese Ableitung könnte man aus einer aktuellen Studie der Cleveland Clinic ziehen. Mehr noch: Bewegungsmangel erhöhe das Mortalitätsrisiko stärker als Rauchen, Diabetes oder Bluthochdruck, resümierte der Kardiologe und Studienleiter Dr. Wael Jaber unlängst in einem Interview auf CNN. Für die Langzeitstudie wurden mehr als 120.000 TeilnehmerInnen durchschnittlich über 8,5 Jahre auf ihre kardiorespiratorische Fitness getestet. Ein besonders überraschendes Ergebnis: Selbst wer extrem viel Sport treibe, hätte keine negativen Auswirkungen auf sein Herzkreislaufsystem zu befürchten.
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