Archiv der Kategorie: Studien

Studie: Depressionsgefahr bei Sport-Stop

Studie: Depressionsgefahr bei Sport-Stop

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„Immer schön am Ball bleiben.“ So könnte die Ableitung aus einer aktuellen Studie zum Thema Sport und Depression lauten. Demnach laufen nämlich SportlerInnen, die ihr regelmäßiges Fitnessprogramm beenden, Gefahr depressiv zu werden. Sportliche Betätigung als Weg aus der Depression war zwar bereits häufiger untersucht worden, die „umgekehrte“ Hypothese stand jetzt aber erstmalig im Fokus der Wissenschaft. An der Universität von Adelaide untersuchte ein Forschungsteam mehr als 150 ProbandInnen, die ihre sportlichen Aktivitäten stoppten, nachdem sie ein Vierteljahr mindestens drei Mal wöchentlich ein 30 minütiges Training absolviert hatten. „In some cases, ceasing this amount of exercise induced significant increases in depressive symptoms after just three days,“ konstatierte Studien-Autor Prof. Bernhard Baune. Bloß nicht aufhören also!
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Studie: Cold & Hot Yoga

Studie: Cold & Hot Yoga

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„Will ein Schmied sein Eisen formen, hält er es ins Feuer. Genauso verhält es sich mit dem menschlichen Körper“, behauptete der Hot-Yoga-Erfinder Bikram Choudhury in einem SZ-Interview. Diese These haben texanische Sportwissenachaftler nun mit Blick auf den Einfluss der Hitze auf die Durchblutung überprüft. Über einen Zeitraum von zwölf Wochen praktizierte ein Drittel ihrer – bislang eher unsportlichen – 52 ProbandInnen Bikram Yoga bei 40,5 Grad Celsius, während ein weiteres Drittel das gleiche Yoga-Workout bei 23 Grad absolvierte. Das übrige Drittel behielt seinen Lebensstil bei. Zentrales Ergebnis: Bei beiden Yoga-Gruppen verbesserte sich die Dehnbarkeit der Blutgefäße deutlich, jedoch unabhängig davon ob „heißes“ und „kaltes“ Yoga durchgeführt worden war. Maßgeblich seien somit die Yoga-Übungen an sich sowie das – für Ungeübte – relativ intensive Training drei Mal pro Woche.
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Studie: Gesunde Bewegungsmuffel

Studie: Gesunde Bewegungsmuffel

© Karin Jung / pixelio.de
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Nur 10 Minuten pro Woche – so wenig bewegen sich rund 80% der Deutschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des TV Senders „health tv“ zum Thema „Gesundheitskompetenz der Deutschen“. Obwohl somit nur 18% der Bevölkerung den gesundheitlichen Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) folgen, fühlen sich zwei Drittel durchaus gesund. Bleibt zu fragen, inwieweit die positive Selbsteinschätzung die de-facto-Gesundheit der ProbandInnen widerspiegelt – und ob die „gefühlte Gesundheit“ letztlich nicht sogar wichtiger ist als eine evidenzbasierte…
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DAK-Studie: Gute Vorsätze 2018

DAK-Studie: Gute Vorsätze 2018

© Dr. Stephan Barth / pixelio.de
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Stressabbau – dieses Ziel bleibt in Deutschland weiterhin der Spitzenreiter (59%) unter den guten Vorsätzen für das kommende Jahr. Mehr Zeit für Familie & Freunde zu haben, nehmen sich 58% der Befragten vor, und immerhin 53% planen 2018 mehr Bewegung ein. Überraschend in der aktuellen DAK-Umfrage: Die Themen „gesunde Ernährung“ und „Abnehmen“ verlieren unter den guten Vorsätzen an Bedeutung. So lassen sich die Feiertage doch gleich besser genießen!
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Marktcheck: Vegi-Produkte auf dem Prüfstand

Marktcheck: Vegi-Produkte auf dem Prüfstand

© sigrid rossmann / pixelio.de
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E425 oder Nitritpökelsalz haben doch nichts in Health Food zu suchen! Stimmt eigentlich. Und doch fanden die deutschen Verbraucherzentralen in so genannten „veganen und vegetarischen Ersatzprodukten“ unlängst eine ganze Reihe bedenklicher Zusatzstoffe. Dabei wurden über 100 Fleisch- und Wurst-Ersatzprodukte sowie 26 Alternativen für Milchprodukte inspiziert. Die Verbraucherzentralen bemängelten letztlich nicht nur den oft deutlich überhöhten Salzgehalt und die vielen Zusatzstoffe, sondern auch das Fehlen einer einheitlichen Kennzeichnung sowie die Unübersichtlichkeit der verwendeten Siegel. Bei 93% der Test-Produkte fehlte sogar die Angabe, ob Spuren tierischer Lebensmittel enthalten sind. Da wundert’s kaum, dass klassische Fleisch-Bouletten mit einer „Prise“ Gemüse nicht selten als „Gemüsefrikadellen“ angepriesen werden.
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Studien-News: Jungbrunnen Sport

Studien-News: Jungbrunnen Sport

© Joujou / pixelio.de
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10 Jahre jünger sind sportlich Aktive im mittleren Erwachsenenalter in Relation zu Bewegungsmuffeln – motorisch betrachtet. Diese Bilanz ziehen SportwissenschaftlerInnen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) aus ihrer Langzeitstudie „Gesundheit zum Mitmachen“. Im Fokus standen dabei die Wechselbeziehungen von Aktivität, Fitness und Gesundheit der Bevölkerung von Bad Schönborn. Die gesamten Ergebnisse der Studie werden in Kürze am KIT präsentiert und sollen „Transferbausteine der bewegungsorientierenden Gesundheitsförderung“ für andere Gemeinden liefern.
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Studien-News: Sport gegen Depressionen

Studien-News: Sport gegen Depressionen

© Paul-Georg Meister  / pixelio.de
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Nur eine Stunde Sport pro Woche senkt das Depressionsrisiko erheblich. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam in der bislang umfangreichsten Studie zum Thema Bewegung und Prävention von Depressionen. Die WissenschaftlerInnen werteten dabei die Daten von fast 34.000 ProbandInnen über einen Zeitraum von 13 Jahren aus. Auf diese Weise sei es erstmals gelungen, den präventiven Einfluss von sportlicher Betätigung zur Verringerung eines künftigen Depressions-Grades zu quantifizieren. Demnach hätten sich 12 Prozent der Depressionserkrankungen mit nur einer Stunde Sport pro Woche verhindern lassen. Ein Grund mehr, in der grauen Jahreszeit aktiv zu werden…
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Studien-News: Fetter essen, länger leben

Studien-News: Fetter essen, länger leben

© Jürgen Mala / pixelio.de
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„Fettes Leben“: Kaum hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in ihren „10 Regeln“ den Low-Fat-Tipp mit einem Rat zur Nutzung gesundheitsfördernder Fette ersetzt, da brechen kalifornische ForscherInnen auch schon eine Lanze für eine fettreiche Ernährung – zumindest bei Mäusen. Die wichtigsten Untersuchungs-Ergebnisse: Bei einer fettreichen Ernährung verlängerte sich bei Labormäusen die Lebensdauer gegenüber Artgenossen mit einer kohlenhydratreichen Ernährung um 13 Prozent. Bei Menschen entspräche das einer Zeitspanne von 7-10 Jahren. Außerdem zeigt sich bei den ketogen ernährten Mäusen eine deutliche Steigerung von Gedächtnisleistung, Kraft und Koordination. Wir sind gespannt, wann die DGE eine Ernährung empfiehlt, bei der bis zu 90 % der Energiemenge aus Fetten besteht.
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Studien-News: Frauen ausdauernder

Studien-News: Frauen ausdauernder

© Martin Jäger / pixelio.de
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„Big and strong may not last as long“ – so sieht’s aus, meine Herren! Zumindest wenn wir einer aktuellen Pressemitteilung der University of British Columbia Glauben schenken. Ihre Headline spiegelt frische Studienergebnisse wider, wonach Frauen eine deutlich bessere Ausdauer gegenüber Männern aufweisen. Verglichen wurden dabei die Erschöpfungszustände von Frauen und Männern ähnlichen Alters und mit vergleichbaren sportlichen Fähigkeiten nach dynamischen „alltagsnahen“ Muskelübungen. Fast selbst ein wenig erstaunt zeigte sich Prof. Brian Dalton: „And the answer is pretty definitive: women can outlast men by a wide margin.“ Kraft-Ausdauer-Sportlerinnen dürfte dieses Ergebnis kaum überraschen…
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Studie: Sport senkt Kaiserschnitt-Risiko

Studie: Sport senkt Kaiserschnitt-Risiko

© Alexandra Bucurescu / pixelio.de
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12.526 Schwangere lieferten die Daten für eine Meta-Analyse zum Einfluss gesunder Ernährung und sportlicher Aktivität auf den Schwangerschaftsverlauf. Ein über 50-köpfiges Forschungsteam der Arbeitsgruppe „International Weight Management in Pregnancy“ wertete dafür individuelle Patientinnendaten aus 36 Studien aus. Hintergrund der Studie: Die oft übersteigerte Gewichtszunahme während der Schwangerschaft bei übergewichtigen Frauen erhöht das Komplikationsrisiko für Mutter und Kind. Im Rahmen der Meta-Studie zeigte sich nun, dass eine Kombination aus Bewegung und Diät zum einen die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft begrenzen konnte (im Durchschnitt um 0,7 kg). Zum anderen ging damit auch eine deutlich niedrigere Rate von Kaiserschnitt-Entbindun­gen einher.
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