Archiv der Kategorie: Studien

Studie: DKV-Report 2018

Studie: DKV-Report 2018

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Statt 60% (2010) erreichen aktuell nur noch 43% der Deutschen den WHO-Richtwert für körperliche Aktivität. Zu diesem besorgniserregenden Ergebnis kommt zumindest der DKV-Report 2018. Demnach geht jedeR Zehnte überhaupt keiner körperlichen Aktivität nach, die länger als zehn Minuten am Stück dauert. Pikant: In den letzten 10 Jahren stieg die Anzahl der Fitnessstudio-Mitgliedschaften um über 5 Millionen Verträge (vgl. statista.com). Vermutlich trägt allein die Gym-Zugehörigkeit auf dem Papier zu einer optimistischen Selbsteinschätzung bei: 61% der Befragten halten ihren Gesundheitszustand für „gut“ oder gar „sehr gut“.
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Studie: 18% mehr Fitnessfood

Studie: 18% mehr Fitnessfood

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Eiweißriegel, Mineralgetränke, Proteinpulver – so genannte „Sportnahrung“ findet sich längst nicht mehr nur im Fachgeschäft, sondern mittlerweile auch bei jedem Discounter. Kaum verwunderlich also, dass in der neuen Fitness-Studie des Marktforschers Nielsen eine fast 18-prozentige Umsatzsteigerung bei Fitnessfood im vergangenen Jahr verzeichnet wird. So gaben die fitnessaffinen BürgerInnen hierzulande dafür rund 156 Millionen Euro aus. Dass dabei zunehmend „strong“ statt „skinny“ angestrebt wird, zeigt eine andere Zahl: Der Absatz so genannter „Diätika“ ging im gleichen Zeitraum um 7% zurück.
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AOK-Studie: Familiärer Bewegungsmangel

AOK-Studie: Familiärer Bewegungsmangel

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Die gute Nachricht: 76% aller deutschen Eltern fühlen sich gesund. Weniger gut: 58% der Eltern sind übergewichtig oder gar adipös, bei den Vätern sogar 72%. Zugleich kommt körperliche Aktivität in einem Drittel der Familien zu kurz, so dass nur 10% der Kinder so aktiv sind wie von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen. Zu diesen Ergebnissen kommt die heute veröffentlichte AOK-Familienstudie 2018.
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Alzheimer-Studie: Sport, Schlaf, Wein

Alzheimer-Studie: Sport, Schlaf, Wein

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Ein Heilmittel gegen die tückische Alzheimer-Krankheit lässt zwar weiter auf sich warten. In einer aktuellen Studie fanden ForscherInnen der University College London (UCL) aber zumindest einige präventive Maßnahmen, um die neurodegenerative Erkrankung abzuwenden: Demnach unterstütze die Kombination aus einem gesunden Bewegungs- und Schlafverhalten sowie die tägliche Einnahme geringer Alkohol-Mengen das selbstreinigende glymphatische System des Gehirns. So könne die
Ansammlung gefährlicher Plaques verhindert und damit das Alzheimer-Risiko gesenkt werden. Der Versuch an Mäusen erlaubte den WissenschaftlerInnen vor allem die Ableitung, Menschen sollten mehr auf ihren Schlaf achten und mehr Sport treiben.
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Studie: Sport beste Sturzprophylaxe

Studie: Sport beste Sturzprophylaxe

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Bewegung statt Vitamin D plus Calcium  – das empfiehlt die U.S. Preventive Services Task Force (USPSTF) der Generation 65+ neuerdings zur Sturzprophylaxe. Basierend auf dem aktuellen Evidenzreport korrigiert sie damit ihre letzte Empfehlung. Demnach können sich ältere Menschen am besten durch regelmäßigen Sport vor Stürzen und den daraus resultierenden Knochenbrüchen schützen. Bei SeniorInnen gelten Stürze als häufigste Ursache von schweren Verletzungen, die zu Kranken­haus­auf­enthalten und zu einem vorzeitigen Tod führen können.
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Studie: Depressionsgefahr bei Sport-Stop

Studie: Depressionsgefahr bei Sport-Stop

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„Immer schön am Ball bleiben.“ So könnte die Ableitung aus einer aktuellen Studie zum Thema Sport und Depression lauten. Demnach laufen nämlich SportlerInnen, die ihr regelmäßiges Fitnessprogramm beenden, Gefahr depressiv zu werden. Sportliche Betätigung als Weg aus der Depression war zwar bereits häufiger untersucht worden, die „umgekehrte“ Hypothese stand jetzt aber erstmalig im Fokus der Wissenschaft. An der Universität von Adelaide untersuchte ein Forschungsteam mehr als 150 ProbandInnen, die ihre sportlichen Aktivitäten stoppten, nachdem sie ein Vierteljahr mindestens drei Mal wöchentlich ein 30 minütiges Training absolviert hatten. „In some cases, ceasing this amount of exercise induced significant increases in depressive symptoms after just three days,“ konstatierte Studien-Autor Prof. Bernhard Baune. Bloß nicht aufhören also!
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Studie: Cold & Hot Yoga

Studie: Cold & Hot Yoga

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„Will ein Schmied sein Eisen formen, hält er es ins Feuer. Genauso verhält es sich mit dem menschlichen Körper“, behauptete der Hot-Yoga-Erfinder Bikram Choudhury in einem SZ-Interview. Diese These haben texanische Sportwissenachaftler nun mit Blick auf den Einfluss der Hitze auf die Durchblutung überprüft. Über einen Zeitraum von zwölf Wochen praktizierte ein Drittel ihrer – bislang eher unsportlichen – 52 ProbandInnen Bikram Yoga bei 40,5 Grad Celsius, während ein weiteres Drittel das gleiche Yoga-Workout bei 23 Grad absolvierte. Das übrige Drittel behielt seinen Lebensstil bei. Zentrales Ergebnis: Bei beiden Yoga-Gruppen verbesserte sich die Dehnbarkeit der Blutgefäße deutlich, jedoch unabhängig davon ob „heißes“ und „kaltes“ Yoga durchgeführt worden war. Maßgeblich seien somit die Yoga-Übungen an sich sowie das – für Ungeübte – relativ intensive Training drei Mal pro Woche.
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Studie: Gesunde Bewegungsmuffel

Studie: Gesunde Bewegungsmuffel

© Karin Jung / pixelio.de
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Nur 10 Minuten pro Woche – so wenig bewegen sich rund 80% der Deutschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des TV Senders „health tv“ zum Thema „Gesundheitskompetenz der Deutschen“. Obwohl somit nur 18% der Bevölkerung den gesundheitlichen Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) folgen, fühlen sich zwei Drittel durchaus gesund. Bleibt zu fragen, inwieweit die positive Selbsteinschätzung die de-facto-Gesundheit der ProbandInnen widerspiegelt – und ob die „gefühlte Gesundheit“ letztlich nicht sogar wichtiger ist als eine evidenzbasierte…
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DAK-Studie: Gute Vorsätze 2018

DAK-Studie: Gute Vorsätze 2018

© Dr. Stephan Barth / pixelio.de
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Stressabbau – dieses Ziel bleibt in Deutschland weiterhin der Spitzenreiter (59%) unter den guten Vorsätzen für das kommende Jahr. Mehr Zeit für Familie & Freunde zu haben, nehmen sich 58% der Befragten vor, und immerhin 53% planen 2018 mehr Bewegung ein. Überraschend in der aktuellen DAK-Umfrage: Die Themen „gesunde Ernährung“ und „Abnehmen“ verlieren unter den guten Vorsätzen an Bedeutung. So lassen sich die Feiertage doch gleich besser genießen!
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Marktcheck: Vegi-Produkte auf dem Prüfstand

Marktcheck: Vegi-Produkte auf dem Prüfstand

© sigrid rossmann / pixelio.de
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E425 oder Nitritpökelsalz haben doch nichts in Health Food zu suchen! Stimmt eigentlich. Und doch fanden die deutschen Verbraucherzentralen in so genannten „veganen und vegetarischen Ersatzprodukten“ unlängst eine ganze Reihe bedenklicher Zusatzstoffe. Dabei wurden über 100 Fleisch- und Wurst-Ersatzprodukte sowie 26 Alternativen für Milchprodukte inspiziert. Die Verbraucherzentralen bemängelten letztlich nicht nur den oft deutlich überhöhten Salzgehalt und die vielen Zusatzstoffe, sondern auch das Fehlen einer einheitlichen Kennzeichnung sowie die Unübersichtlichkeit der verwendeten Siegel. Bei 93% der Test-Produkte fehlte sogar die Angabe, ob Spuren tierischer Lebensmittel enthalten sind. Da wundert’s kaum, dass klassische Fleisch-Bouletten mit einer „Prise“ Gemüse nicht selten als „Gemüsefrikadellen“ angepriesen werden.
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