Archiv der Kategorie: Studien

Studie: Gesunde Bewegungsmuffel

Studie: Gesunde Bewegungsmuffel

© Karin Jung / pixelio.de
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Nur 10 Minuten pro Woche – so wenig bewegen sich rund 80% der Deutschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des TV Senders „health tv“ zum Thema „Gesundheitskompetenz der Deutschen“. Obwohl somit nur 18% der Bevölkerung den gesundheitlichen Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) folgen, fühlen sich zwei Drittel durchaus gesund. Bleibt zu fragen, inwieweit die positive Selbsteinschätzung die de-facto-Gesundheit der ProbandInnen widerspiegelt – und ob die „gefühlte Gesundheit“ letztlich nicht sogar wichtiger ist als eine evidenzbasierte…
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DAK-Studie: Gute Vorsätze 2018

DAK-Studie: Gute Vorsätze 2018

© Dr. Stephan Barth / pixelio.de
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Stressabbau – dieses Ziel bleibt in Deutschland weiterhin der Spitzenreiter (59%) unter den guten Vorsätzen für das kommende Jahr. Mehr Zeit für Familie & Freunde zu haben, nehmen sich 58% der Befragten vor, und immerhin 53% planen 2018 mehr Bewegung ein. Überraschend in der aktuellen DAK-Umfrage: Die Themen „gesunde Ernährung“ und „Abnehmen“ verlieren unter den guten Vorsätzen an Bedeutung. So lassen sich die Feiertage doch gleich besser genießen!
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Marktcheck: Vegi-Produkte auf dem Prüfstand

Marktcheck: Vegi-Produkte auf dem Prüfstand

© sigrid rossmann / pixelio.de
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E425 oder Nitritpökelsalz haben doch nichts in Health Food zu suchen! Stimmt eigentlich. Und doch fanden die deutschen Verbraucherzentralen in so genannten „veganen und vegetarischen Ersatzprodukten“ unlängst eine ganze Reihe bedenklicher Zusatzstoffe. Dabei wurden über 100 Fleisch- und Wurst-Ersatzprodukte sowie 26 Alternativen für Milchprodukte inspiziert. Die Verbraucherzentralen bemängelten letztlich nicht nur den oft deutlich überhöhten Salzgehalt und die vielen Zusatzstoffe, sondern auch das Fehlen einer einheitlichen Kennzeichnung sowie die Unübersichtlichkeit der verwendeten Siegel. Bei 93% der Test-Produkte fehlte sogar die Angabe, ob Spuren tierischer Lebensmittel enthalten sind. Da wundert’s kaum, dass klassische Fleisch-Bouletten mit einer „Prise“ Gemüse nicht selten als „Gemüsefrikadellen“ angepriesen werden.
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Studien-News: Jungbrunnen Sport

Studien-News: Jungbrunnen Sport

© Joujou / pixelio.de
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10 Jahre jünger sind sportlich Aktive im mittleren Erwachsenenalter in Relation zu Bewegungsmuffeln – motorisch betrachtet. Diese Bilanz ziehen SportwissenschaftlerInnen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) aus ihrer Langzeitstudie „Gesundheit zum Mitmachen“. Im Fokus standen dabei die Wechselbeziehungen von Aktivität, Fitness und Gesundheit der Bevölkerung von Bad Schönborn. Die gesamten Ergebnisse der Studie werden in Kürze am KIT präsentiert und sollen „Transferbausteine der bewegungsorientierenden Gesundheitsförderung“ für andere Gemeinden liefern.
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Studien-News: Sport gegen Depressionen

Studien-News: Sport gegen Depressionen

© Paul-Georg Meister  / pixelio.de
© Paul-Georg Meister / pixelio.de
Nur eine Stunde Sport pro Woche senkt das Depressionsrisiko erheblich. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam in der bislang umfangreichsten Studie zum Thema Bewegung und Prävention von Depressionen. Die WissenschaftlerInnen werteten dabei die Daten von fast 34.000 ProbandInnen über einen Zeitraum von 13 Jahren aus. Auf diese Weise sei es erstmals gelungen, den präventiven Einfluss von sportlicher Betätigung zur Verringerung eines künftigen Depressions-Grades zu quantifizieren. Demnach hätten sich 12 Prozent der Depressionserkrankungen mit nur einer Stunde Sport pro Woche verhindern lassen. Ein Grund mehr, in der grauen Jahreszeit aktiv zu werden…
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Studien-News: Fetter essen, länger leben

Studien-News: Fetter essen, länger leben

© Jürgen Mala / pixelio.de
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„Fettes Leben“: Kaum hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in ihren „10 Regeln“ den Low-Fat-Tipp mit einem Rat zur Nutzung gesundheitsfördernder Fette ersetzt, da brechen kalifornische ForscherInnen auch schon eine Lanze für eine fettreiche Ernährung – zumindest bei Mäusen. Die wichtigsten Untersuchungs-Ergebnisse: Bei einer fettreichen Ernährung verlängerte sich bei Labormäusen die Lebensdauer gegenüber Artgenossen mit einer kohlenhydratreichen Ernährung um 13 Prozent. Bei Menschen entspräche das einer Zeitspanne von 7-10 Jahren. Außerdem zeigt sich bei den ketogen ernährten Mäusen eine deutliche Steigerung von Gedächtnisleistung, Kraft und Koordination. Wir sind gespannt, wann die DGE eine Ernährung empfiehlt, bei der bis zu 90 % der Energiemenge aus Fetten besteht.
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Studien-News: Frauen ausdauernder

Studien-News: Frauen ausdauernder

© Martin Jäger / pixelio.de
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„Big and strong may not last as long“ – so sieht’s aus, meine Herren! Zumindest wenn wir einer aktuellen Pressemitteilung der University of British Columbia Glauben schenken. Ihre Headline spiegelt frische Studienergebnisse wider, wonach Frauen eine deutlich bessere Ausdauer gegenüber Männern aufweisen. Verglichen wurden dabei die Erschöpfungszustände von Frauen und Männern ähnlichen Alters und mit vergleichbaren sportlichen Fähigkeiten nach dynamischen „alltagsnahen“ Muskelübungen. Fast selbst ein wenig erstaunt zeigte sich Prof. Brian Dalton: „And the answer is pretty definitive: women can outlast men by a wide margin.“ Kraft-Ausdauer-Sportlerinnen dürfte dieses Ergebnis kaum überraschen…
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Studie: Sport senkt Kaiserschnitt-Risiko

Studie: Sport senkt Kaiserschnitt-Risiko

© Alexandra Bucurescu / pixelio.de
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12.526 Schwangere lieferten die Daten für eine Meta-Analyse zum Einfluss gesunder Ernährung und sportlicher Aktivität auf den Schwangerschaftsverlauf. Ein über 50-köpfiges Forschungsteam der Arbeitsgruppe „International Weight Management in Pregnancy“ wertete dafür individuelle Patientinnendaten aus 36 Studien aus. Hintergrund der Studie: Die oft übersteigerte Gewichtszunahme während der Schwangerschaft bei übergewichtigen Frauen erhöht das Komplikationsrisiko für Mutter und Kind. Im Rahmen der Meta-Studie zeigte sich nun, dass eine Kombination aus Bewegung und Diät zum einen die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft begrenzen konnte (im Durchschnitt um 0,7 kg). Zum anderen ging damit auch eine deutlich niedrigere Rate von Kaiserschnitt-Entbindun­gen einher.
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Studie: Zunehmend zufrieden

Studie: Zunehmend zufrieden

2017-2_ich-bin-dickGerade erst haben wir den Ratgeber „Ich bin dann mal dick!“ vorgestellt, schon scheinen ihn viele zu beherzigen: Laut einer aktuellen US-amerikanischen Studie finden sich immer mehr Übergewichtige mit ihren Rundungen ab und verweigern den Diät-Marathon und andere Abspeckmaßmahmen. Hatten im ersten Erhebungszeitraum (bis 1994) der Langzeitstudie noch 56% der ProbandInnen angegeben, im Jahr davor einen Abmagerungsversuch unternommen zu haben, waren es im jüngsten Erhebungszeitraum nur noch 49%. Die ForscherInnen der Georgia Southern University in Statesboro spekulieren nun, womit dieser Trend zusammenhängt. Ein naheliegender Grund scheint zu sein, dass die Übergewichtigen in den USA inzwischen die Mehrheit der Bevölkerung bilden. Anders als „der Durchschnittsbürger“ selbst haben Stigmatisierungen, Diskriminierungen und Marginalisierungen dadurch stark abgenommen.
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Altersstudie: Sportlich zufriedene SeniorInnen

Altersstudie: Sportlich zufriedene SeniorInnen

(c) Rainer Sturm/ pixelio.de
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Sie zählen nicht zu den zufriedensten SeniorInnen Deutschlands. Dennoch geht es auch den Berliner 65-85jährigen besser denn je: Nach der frisch veröffentlichten Generali Altersstudie ist in den vergangenen Jahren jedenfalls eine deutliche Steigerung der Lebensqualität und -zufriedenheit bei der älteren Generation zu verzeichnen. Demnach waren bzw. fühlten sich die 4.133 Befragten dieser Altersklasse überwiegend aktiv, gesund sowie finanziell besser gestellt – und deutlich jünger als ihr Geburtsdatum nahelegt. Das „gefühlte Alter“ lag durchschnittlich rund 7,5 Jahre unter dem kalendarischen Alter. Inwieweit diese positive Selbsteinschätzung auf die wachsende Sportlichkeit zurückzuführen ist, wurde im Rahmen der Studie zwar nicht untersucht. Der „Bewegungstrend“ ist allerdings beachtlich: Während 1986 nur 16% gelegentlich oder regelmäßig Sport trieben, sind es mittlerweile 44% der SeniorInnen.
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